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Prävention

Bevor man über Prävention spricht, ist es wichtig, die Bedeutung der Begriffe „Krankheit“ und „Gesundheit“ zu klären; Obwohl eine klare Definition nicht einfach ist, versteht man unter „Krankheit“ im Prinzip einen dynamischen Zustand, der vorübergehend oder endgültig bestehende Körperfunktionen aus dem Gleichgewicht bringt . Folglich bezieht sich der Begriff „Gesundheit“ auf das komplette Wohlergehen auf physischer, psychischer und sozialer Ebene.

Die präventive Zahnmedizin ist eine Fachrichtung, die sich damit beschäftigt, alle Pathologien zu verhindern, bevor sie überhaupt entstehen. Dabei werden Methoden angewandt, die das Auftreten von Risikofaktoren, die zu den möglichen Krankheiten führen, vermeiden.

Es gibt drei präventive Methoden:

  • Primärprävention
  • Sekundärprävention
  • Tertiärprävention

Primärprävention

Ihr Ziel ist die Gesundheitsförderung im Sinne von bewusstem Entscheidungstreffen. Das bezieht sich auf Angelegenheiten, die schadhaft auf den Körper wirken und zum Ausbruch von Krankheiten führen können. Als Schutzmaßnahmen gelten grundsätzlich Bildung und Motivation. Primärprävention ist die wichtigste Form von Prävention, da sie helfen kann das Auftreten von Pathologien zu verhindern . Ein klassisches Beispiel ist das richtige Zähneputzen, wobei sowohl die Regelmäßigkeit als auch die Wirksamkeit beachtet werden muss. Weitere Exempel sind eine gesunde, ausgewogene Ernährung und die Vermeidung anderer Faktoren, die der Mund- und Körperhygiene schaden können (wie Zigarettenrauch, der Genuss von Alkohol oder legalen Drogen). Zusammenfassend kann man sagen, dass die Primärprävention ein wichtiger Ansatz zum Erhalt einer dauerhaften und gesundheitsbewussten Lebensweise ist.

Sekundärprävention

Ihr Ziel ist es, den Schaden, der bereits vorhanden ist, einzudämmen und auf ein Minimum zu beschränken; in häufigen Fällen ist das z.B. eine leichte Entzündung, die durch Veränderung alltäglicher Gewohnheiten leicht wieder abklingt. Somit wird das Gesundheitsgleichgewicht wieder stabilisiert und dem Körper die Chance gegeben sich zu erholen und wieder vollständig zu heilen.

Ein Beispiel für Sekundärprävention ist eine Zahnfleischentzündung, ein Zustand einer akuten Entzündung, die sich durch Schwellung, Rötung und Zahnfleischbluten äußert. Die auslösenden Faktoren dafür sind die Anhäufung von bakterieller Plaque, sowie auch Zahnstein, wobei in diesem Fall eine Reinigung zur Mundhygiene beim Zahnarzt durchgeführt wird. Dadurch stellt der Körper die eigene Gesundheit des Mundes wieder her, ohne dauerhaften Schaden davonzutragen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Sekundärprävention einen gewöhnlichen medizinischen Ansatz darstellt, um das Immunabwehrsystem nach einer Störung zu reaktivieren, damit der Körper die vollständige Heilung erhält.

Tertiärprävention

Ihr Ziel ist es, den Schaden, der bereits in fortgeschrittenem Stadium besteht, einzudämmen. In diesem Fall sprechen wir nicht mehr von Prävention, sondern von einer richtigen und genauen Rehabilitation, die sich aus der Diagnose und Prognose eines kompetenten Arztes zusammensetzt. Ein Beispiel für tertiäre Prävention ist die Platzierung einer Prothese auf seiner Basis. Zusammenfassend kann man demnach sagen, dass die Tertiärprävention ein rehabilitativer medizinischer Eingriff ist, um bestehende Schäden zu begrenzen.

Präventieren bedeutet also erforderliche Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausbruch einer Krankheit zu vermeiden, um sie zu erkennen bevor sie überhaupt aufgetreten ist und sie zu behandeln, wenn das Stadium ein frühzeitiges ist.

Prävention beginnt daher bereits mit der Reinigung des Mundes.

Dr. Bahri Adis empfiehlt dafür dringend, sich alle sechs Monate einen Kontrolltermin zur Vorbeugung oder akuten Behandlung von ausbrechenden Krankheiten zu vereinbaren.

Die Prophylaxe, eine professionelle Zahnreinigung, ist ein therapeutisches Verfahren, das sehr einfach durchzuführen ist. Sie ist besonders gut geeignet, um hartnäckige Ablagerungen von Plaque und Zahnstein zu entfernen, die sich auf den Zähnen abgelagert haben. Das Verfahren ist außerdem vorteilhaft, da es zum einen zahlreiche Zahn- und Zahnfleischerkrankungen verhindert,und zum anderen den Zähnen einen beneidenswerten Gesundheitszustand auf lange Sicht gewährleistet.

Die Prophylaxe bietet folgende Vorteile:

  • Entfernt Plaque und Zahnstein vollständig. Professionelle Zahnreinigung reinigt zudem auch gründlich die Zahnzwischenräume und die Zone unterhalb des Zahnfleisches
  • Sie verhindert die Bildung von Karies, Parodontose (Zahnbettentzündung mit oder ohne Eiterfluss), Zahnfleischentzündungen und Pulpitis (Zahnnerventzündung)
  • Sie macht die Zähne glänzender
  • Sie hellt gelbe Zähne auf
  • Sie wirkt Zahnfleischentzündungen entgegen
  • Sie unterstützt und stärkt die Zähne
  • Sie stoppt den Rückzug von Zahnfleisch
  • Sie entfernt effektiv Flecken von den Zähnen
  • Sie leistet wirksam Abhilfe gegen Mundgeruch

Wie bereits erwähnt, empfiehlt Dr. Adis eine Auffrischung der professionellen Zahnreinigung alle sechs Monate. Eine häufigere Zahnreinigung, alle 4 Monate, ist insbesondere für die Patienten ratsam, die unter ausgeprägter Parodontitis, häufigen Zahnfleischentzündungen, schiefen Zähnen und Zahnfehlstellungen leiden. Professionelle Zahnreinigung wird in der Regel ohne eine Betäubung durchgeführt, sofern es der Zahnarzt oder der Patient nicht spezifisch anordnet oder wünscht. Denn in der Tat zeigen einige Leute extreme dentale Empfindlichkeit, die während oder unmittelbar nach der Zahnreinigung zu mehr oder weniger starken Beschwerden führt.

Die auftretenden Beschwerden und das Brennen stehen jedoch proportional zur Ablagerung von Zahnstein und Plaque auf den Zähnen: Natürlich, denn je härter die Verkrustung der Mineralien und Bakterien ist, die entfernt werden muss, desto stärker werden die Unannehmlichkeiten während der Zahnreinigung empfunden. Um das unangenehme Gefühl zu minimalieren, wird davon abgeraten, zu viel Zeit zwischen den Auffrischungen verstreichen zu lassen (nicht mehr als zwölf Monate).

Die Prophylaxe wird in 3 Phasen ausgeführt:

Die erste Phase konzentriert sich auf die Entfernung von Zahnstein und Plaque, der sich auf der Zahnoberfläche, in den Zahnzwischenräumen und unter dem Zahnfleisch angesammelt hat. Das Ganze wird sorgfältig von Dr. Adis mittels geeigneten und höchststerilen Spezialwerkzeugen (Ultraschall) durchgeführt, die bei hoher Frequenz oszilliert werden, um somit das Konkrement aus Zahnstein zu zerstückeln und gleichzeitig die plaqueverursachenden Bakterien zu zerstören.

Die zweite Phase beinhaltet die AIR-FLOW-Methode. Dabei wird mithilfe von delikater kinetischer Energie die Zahnoberfläche mit einem Luftdruckstrahl, Wasser und feinen Pulverpartikeln (eine Mischung aus Natriumbicarbonat) behandelt, um den Schmutz vollständig zu entfernen. Plaque, Flecken, weiche Ablagerungen und Pigmentierungen verschwinden schnell und schmerzlos, selbst aus Interproximalbereichen. Dieses Verfahren erweist sich nicht nur als seriöse Zahnreinigung, sondern auch als komfortable Zeit für den Kunden, da es schmerzfrei und absolut unaggressiv ist.

Die dritte und letzte Phase beschäftigt sich mit der Politur der Zähne mithilfe einer besonderen Paste, die die Zähne widerstandsfähiger gegen Zahnschmelz macht und die Bildung von Karies und anderen Bakterien hemmt. Nach der Zahnreinigung wird den Patienten dazu geraten, mindestens eine Stunde auf Essen oder zuckerhaltige Getränke zu verzichten.